Viele würden sagen, dass Musikunterricht an sich eine kreative Angelegenheit ist. Der Anschein trügt. So viele Instrumentallehrer ziehen ihren eigenen Stiefel durch, ohne nach links und nach rechts zu schauen. Was entstehen kann, wenn wir unseren Schülern wirklich zuhören, habe ich dank meiner Schül...

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Irgendwann kommt der Moment, in dem du ein Stückchen deines Herzchens in die Welt bringst. Weil es muss, und, ja, auch, weil du davon leben möchtest: Dein Talent für Worte, oder deine Gabe für Klang, oder deine Kompetenz für Farben.

Damit ist aber noch lange nicht alles getan. Es braucht noch,...

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Mein Herz pocht noch vom Laufen, und ich schwitze. Ich verlasse den Waldweg, um mir quer zwischen den Bäumen den kürzesten Weg zum See zu bahnen. Es ist morgens um acht, gerade hell geworden, ein wunderschöner klarer Oktobermorgen. Ich bin der erste Mensch im Wald, wollte vor dem Frühstück joggen. I...

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Vor ziemlich genau sechs Wochen saß ich im Konzert und hatte eines der stärksten Erkenntnisse der letzten Zeit. Auf dem Programm standen Klarinettenquintette mit dem Gerhard Quartett und dem Klarinettisten Victor de la Rosa, in einem kleinen, aber feinen Festival bei Barcelona, wo meine Eltern wohnen. Es geht heute um Commitment.

Was Commitment ist und was es nicht ist

Doch was bedeutet Commitment überhaupt? Und warum verwende ich den englischen Begriff? Im Prinzip bedeutet Commitment auf Deutsch Verpflichtung. Doch während beim Englischen "Commitment" die Zusage aus dem Inneren heraus entsteht, kommt beim Deutschen Wort "Verpflichtung" die Zusage eher aus einem Gefühl "ich muss eine Pflicht von außen erfüllen". So fühlt sich das jedenfalls für mich an. Ich möchte heute von dieser inneren Zusage sprechen.

Schon im Vorfeld, vor dem Konzert, hatte ich erfahren, dass das Quartett sechs Tage die Woche für 4 Stunden probt und dass jeder nebenbei natürlich auch ein paar Stunden pro Tag einzeln übt, das Ganze seit 8 Jahren. Das ist auf jeden Fall eine Hausnummer. Quartett spielen wird oft auch als "Ehe zu viert" bezeichnet, und das nicht zu unrecht.

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Ihre Schuhe fallen mir sofort auf: Pumps mit einem ganz bisschen Absatz, in einem samtigen, sehr schönen Grün. Ich schaue hoch und sehe die Besitzerin der Schuhe am Fahrkartenautomaten stehen. Eine Dame, etwa Mitte sechzig. Sie schaut mich an. “Können Sie mir helfen?”

“Na klar”, ich geh auf sie zu...

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